Fontänenanlage, Stuttgart, – Künstlerbrunnen, Darmstadt, – Wasserspiele, Frankfurt/Main

Die Kunst des Springbrunnenbaus unterscheidet zwischen drei Typen von Anlagen.
Bei dem ersten Typ des Anlagenbaus steht das Wasser als gestaltendes Element im Vordergrund.
Das Erscheinungsbild des Wasserspiels dominiert den optischen Eindruck der Anlage selbst. Im Gegensatz dazu steht der Springbrunnentyp, bei dem die Betonung auf der künstlerischen Gestaltung der Anlage liegt. Hier wird die Ästhetik des Brunnens selbst inszeniert, das Wasserspiel wirkt lediglich unterstützend. Am weitesten verbreitet sind Anlagen, die Wasserspiel und Brunnen in gleicher Gewichtung in Szene setzen. Bei diesem Typ ergänzen und unterstützen sich Wasserspiel und Brunnen in Wechselwirkung.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Grundtypen des Wasserspiels vor und geben Ihnen eine Einführung in die elementaren Bauprinzipien. Die jeweiligen Grundtypen können sowohl in ihrer Reinform umgesetzt als auch miteinander kombiniert werden. Der Springbrunnenbau lebt wesentlich von der Kombination der oben genannten Grundtypen. Daher ist das Verständnis für die jeweiligen Brunnentypen Grundlage für die konzeptionelle Gestaltung komplexer Wasserspiele und Brunnenanlagen.


Vier unterschiedliche Bautypen von Springbrunnenanlagen, die sich im Wesentlichen durch die Installationsform und Unterbringung der Wasserpumpe sowie die Höhe des Wasserspiegels im Becken unterscheiden. Höhe des Wasserspiegels sowie Art und Lokalisierung der Pumpe bedingen sich gegenseitig.

Einfachste Version einer Springbrunnenanlage mit trocken aufgestellter Kreiselpumpe. Durch die geringe Wassertiefe können Wartung und Wasserwechsel ohne großen Aufwand betrieben werden.


Hier ist das Becken in den Boden eingelassen. Für die Tauchpumpe
gibt es eine spezielle Vertiefung.


Springbrunnenanlage mit unterirdischem Wasserreservoir als offenes System – unumgänglich bei Anlagen mit geringem oder sogar ohne Wasserspiegel.


Fontänenanlage, installiert auf einem Schwimmponton. Der Einsatz dieser Variante wird vorwiegend in großen, tiefen Gewässern oder Teichanlagen mit nicht konstantem Wasserspiegel notwendig.

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